Am Montag sind wir dann nach einer guten Stunde Flug in Entebbe, Uganda gelandet, wo der internationale Flughafen von Kampala direkt am Viktoriasee liegt. Schöner Flug, Service war auch gut. Etwas verstörend war beim Sicherheitsfilm als das Beispiel für verbotene elektronische Geräte auf dem Flug der uralte graue, große Gameboy gezeigt wurde... Es gab sogar was zu essen, welches aber nur Andy tapfer gegessen hatte.
In Entebbe am Flughafen ging dann der Afrikaufenthalt richtig los. Visum hat wieder fast problemlos geklappt. Bei mir hatte der Grenzer es nochmal versucht 50 USD für ein Visum hinzulegen, konnte ihn dann aber doch davon überzeugen, dass meins auch gut ist. Anna wurde dann beim Geldwechseln fast ein Betrugsopfer. Zum Glück rechnen wir Deutschen immer gleich nach und konnten es beim Versuch lassen. Am Flughafenausgang war dann unser Abholservice leider auch nicht da und wir standen mit unserem ganzen Gepäck vor nervigen Taxifahrern. Hatte dann sicherlich 20-30 Minuten gedauert bis wir alles geklärt hatten und dann endlich in unserem silbernen Toyota Landcruiser saßen. Unser Fahrer hat uns dann ca. 10 km vom Flughafen weggefahren und dort haben wir am Straßenrand unter laufendem Motor die Geschäfte erledigt. Der vierstellige Dollarbetrag wurde in die Socke gestopft und zack war der Fahrer weg und es ging los. Andy hatte ich mein GPS in die Hand gedrückt und es ging auf in den ugandischen Verkehr. Nach rund 1 1/4 Stunden und ohne dass wir uns einmal verfahren hatten sind wir dann in unserer Unterkunft im Red Chilli angekommen an der östlichen Stadtgrenze von Kampala. Gut durchgeschwitzt haben wir dann in der sehr schönen Anlage unsere Zelte auf den Rasen geworfen und den Jeep ausgeräumt. Danach gings direkt auf zur Shoppingtour wieder auf die vollen Straßen. In einer Shopping Mall waren wir dann zuerts bei einem "Baumarkt", um noch sämtliche Campinggegenstænde zu besorgen, die leider nicht mehr ins Gepäck gepasst hatten und danach gings nebenan Lebensmittel kaufen für die ersten Tage. Auf dem Rúckweg war es dann schon dunkel, was noch anstrengender zu fahren ist. Viele Autos oder Motorräder haben keine oder kaputte Lichter, dazu ist meine Fahrerscheibe abgedunkelt, was nicht sonderlich hilfreich ist bei Dunkelheit. Aber den vollen Kofferraum haben wir dann wieder sicher in das Hostel gebracht und konnten den Abend bei einer leckeren Pizza und Bier ausklingen lassen. Hier ein Eindruck vom Straßenverkehr. Nach dem Essen gibts mehr Infos zu den letzten 48 Stunden.



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