Montag, 8. September 2014

Kibale Nationalpark

Am Sonntag Abend ging es dann also weiter zum Kibale Nationalpark. Der 795 km2 große Nationalpark besteht aus Regenwald und hat angeblich die höchste Dichte an Primaten in Afrika. Normalerweise macht man hier das Schimpansen-tracking, was aber 150$ kostet und leider nicht mehr in unserem Budget liegt. Wir sind dann in den Park gefahren an der Primate Lodge angekommen, wo wir eigentlich in einem Baumhaus ünernachten wollten. Leider waren schon alle ausgebucht und wir mussten doch wieder auf Camping umsteigen. Kostenfaktor 14$ p.P.! Unglaublich teuer und eine richtig schlechte Ausstattung. Die Sanitäranlagen waren dreckig und schlecht und der Schutzpavillon war leider ohne Dach... Naja was muss das muss. Dazu hat der Parkeintritt 40$ p.P. gekostet. Am Abend haben wir dann also wieder gekocht und ich konnte einen Mitarbeiter überzeugen für eine kleine Aufmerksamkeit einen Schubkarren Feuerholz zu organisieren. Leider war das Holz natürlich nass und wollte nicht wirklich brennen. Die Nacht war dann wieder etwas rustikaler mit sehr lauten Tiergeräuschen komplett von Regenwald umgeben. Afrika feeling!





In der Früh ging es dann direkt um 7 Uhr wieder aus den Feder bzw. von der Luftmatratze runter und wir sind nach einem schnellen Frühstück zu einem Natur walk aufgebrochen für "preiswerte" 30$. Nationalparktourismus in Afrika ist ein teurer Spaß. Anfangs waren wir beim Anblick der Tourimassen mit Altersdurchschnitt 60 etwas schockiert, aber die edlen Damen und Herren sind alle natürlich zum Schimpanzen-tracking aufgebrochen. Mit unserer Rangerin sind wir dann 2 Stunden durch den Regenwald gelaufen und konnten ein paar Affen und Vögel sichten. Leider haben wir keinen Elefanten gesehen, aber dafür einige Schlammlöcher, frische Fußabdrücke und frischen Pooo. 
Nach der Tour sind wir dann wieder aus dem Park gefahren mit dem Ziel Queen Elizabeth Nationalpark. Natürlich sind wir nicht weit gekommen. Nach gut 15 Minuten hats nur gescheppert und die Hinterachse war gebrochen. Nice, nächster breakdown. Ein anderer Tourijeep hat uns dann mit nach Fort Portal mitgenommen und aus Kampala ist das Ersatz-/Abschleppauto aufgebrochen, welches min. 5 Stunden braucht. Der breakdown war um 12 Uhr, mittlerweile ist es 21 Uhr und wir sitzen ohne Gepäck im Hostel und warten auf den Jeep. Afrika pur. Daher aber auch endlich wieder genug Zeit für den ein oder andern Post hier im Blog. Nach dem wir in Fort Portal ankamen sind wir dann einmal die Stadt abgelaufen und zum Mittagessen in ein kleines Restaurant gegangen. Ganz nett und zum Glück hatten wir Zeit, weil Geschwindigkeit war ein Fremdwort. Zum Abend hin sind wir dann losgezogen, um ein Hostel für die Nacht zu suchen. Bei starken Regenschauern sind wir dann fündig geworden und sind hier in einem Hostel im Mehrbettzimmer für 5€ die Nacht. Nebenan ist ein schönes Hotel mit einem tollen Bett, exklusiven Bad und einer eigenen Veranda in den Garten... Kostet aber leider 30€ die Nacht p.P. Vielleicht dann das nächste Mal. Mittlerweile ist der Jepp wieder hier mit unseren Sachen und wir morgen früh endgültig geflickt. Schau ma mal...

 








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