Mittlerweile ist die Reise schon fast vorbei und wir sitzen sogar wieder in Mombasa nach unseren Tagen am Strand. Der Blog hängt noch etwas hinterher, da zuerst wenig Zeit war und dann leider kein Internet zur Verfügung stand. Daher hier noch ein paar Worte zu den letzten Tagen in Uganda und morgen kommt dann noch der Post zu kenianischen Küste am Indik inkl. Mombasa. Als Highlight wird Anna einen Gastbeitrag zum Lake Bunyonyi verfassen, den ihr in Anführungszeichen findet.
Wie bereits beschrieben sind wir nach dem Community Walk weiter gefahren nach Kabale an den malerischen Lake Bunyonyi. Auf dem Weg konnten wir noch einen Blick auf die Vulkane in Ruanda und Kongo erhaschen. Da jst das nächste Reiseziel schon in Blickweite...
"Unsere letzte Station war am Freitag Lake Bonyonyi. Übernachtet wurde auf einer malerischen Campsite direkt am See. Eigentlich war die Überlegung eventuell ein Zimmer zu nehmen doch bei dem Ausblick und dem Camping preis von 4$ war die Entscheidung schnell getroffen. Nachdem wir die Nächte davor oft alleinige Besucher der Camping Plätze waren, hatten wir nach langem mal wieder Zeltnachbarn, natürlich Deutsche. Bei strahlendem Sonnenschein wurde schnell das Zelt aufgebaut um den Tag am See noch nutzen zu können.
Als erstes überzeugten uns die Kanus die direkt am Steg vor uns lagen. Ausgrüstet mit Sonnencreme, Trinkwasser und Badesachen wagten wir uns in die ausgehöhlten Baumstämme. Die Fahrt begann mit mir (Anna) als Steuermann hinten und Manu als treibende Kraft im der Mitte. Nach der ein oder anderen 360 grad Drehung war schnell klar das meine berufliche Zukunft als Steuermann wohl eher geringe Perspektiven hat. In sehr eleganter Form gelang es uns mit einigen Anläufen mitten auf dem See die Plätze zu tauschen um einem neuen Versuch zu starten um mehr als die ersten 50 meter des Lake Bonyoni zu erkunden. Als die Aktion geklückt beendet wurde nahmen wir erneut Fahrt auf. Gleich darauf kam die nächsten Herausforderung auf uns zu. Eine Horde Kinder in Kanus forderte uns unmissverständlich zu einem Wettrennen auf. Das musste sich Manu nicht zweimal sagen lassen und so versuchten wir mit vollem Körpereinsatz die Jungs zu überholen, was uns auch - eine Zeit lang - gelang.
Am Abend gönnten wir uns zum Abschluss des Tages Pizza des ansässigen Restaurants und genossen ein letztes mal dem See Blick. "
Vom Lake Bunyonyi ging es dann am Samstag wieder zurück nach Kampala bzw. nach Entebbe. Die Fahrt dauerte circa 8 Stunden und nach einem erneuten Verkehrschaos in Kampala kamen wir dann Abends in Entebbe an. Dort haben wir wieder eine Nacht auf dem Rasen des Hostels gecampt. Am Tag drauf sind wir dann in richtige Zimmer umgezogen für ein bisschen Luxus und um mal wieder Platz zum Packen zu haben nach 2 Wochen Campingsafari. Da staut sich so einiges an bzw. Ordnung ist eher afrikanischer Art... Unseren Großteil des Gerümpels haben wir dann auch dort gelassen. Mia und Andy haben sich den Nachmittag durch Kampala gekämpft mit Matatu und Boda-Boda, um Andy nochmal zu einem Arzt zu bringen. Alles gut bei ihm. Ich war dann tagsüber in Entebbe etwas zu Fuß unterwegs und war traditionell Mittagessen und Nachmittags am Strand am Viktoriasee. Umgeben von lauter Afrikanern am lokalen Strand war ich wohl eher die Attraktion für die Leute am Strand und so wurde ich immer wieder aus meinem Nachmittagsschlaf für ein interessiertes Hallo Muzungu geweckt. Am Abend waren wir dann alle zusammen am Strand Abendessen bei Gorettis auf eine sehr sehr leckere Holzofenpizza unter Palmen aufm Strand. NETT! Danach gings mitm Boda-Boda wieder zurück in die Unterkunft und am Montag dann zum Flughafen und über Nairobi nach Mombasa, Kenia.











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