Sonntag, 14. September 2014

Bwindi Nationalpark

Von Ishasha sind wir dann am Donnerstag weiter gefahren in Richtung Bwindi Nationalpark. Zuerst haben wir noch versucht ein paar Löwen zu finden, da eine Gruppe Nachts ziemlich nah am Camp war und die Hoffnung war, dass wir sie noch in der Früh finden. Hat leider nicht geklappt und wir sind dann weiter gefahren in die Berge. Der Bwindi Nationalpark ist wieder ein Regenwald, der eine der größten Berggorillapopulationen Afrikas aufweist und dafür bekannt ist. Von Ishasha mussten wir dazu noch gut 1000m gut machen und die Strecke ist eigentlich nicht weit, vielleicht ca. 100km, aber das kann auch gerne mal 8 Stunden dauern. Besonders wenn es regnet sind die Pisten schwer passierbar. Wir hatten aber Glück, dass es trocken war und kamen so zügig vorwärts. 





Ein kleinerer Stopp kam dann an den Parkgrenzen als ein Baum auf die Straße stürzte und den Weg versperrte. Ein Jeep mit zwei Amis stand auf der anderen Seite und als dann noch ein Bus mit Afrikanern kam, konnte endlich begonnen werden mit Axt und Panga den Baum zu zerlegen. So gut es ging hab ich natürlich mitgeholfen und mir mit meiner kurzen Hosen die Beine ordentlich aufgekratzt. Voller Einsatz oder auch Leichtsinn, wie meine Mama wohl sagen würde. Immer eine Frage des Standpunkts.




Im Bwindi N.P. haben wir in Ruhija übernachtet. Einem mini kleinem Dorf und dort konnten wir im Community Gorilla Friends Camp übernachten. Dort gab es neben einer schönen Campingwiese auch einige geniale feststehende Zelte, die auf einer Holzplattform standen und somit einen perfekten Blick auf die Landschaft hatten. Mit Andys Verhandlungskünsten konnten wir für einen vernünftigen Preis zwei der Zelte beziehen. Die Sanitäranlagen waren auch super. Hat sich voll gelohnt und so überwältigt von dem Ausblick haben wir dann auch beschlossen den Nachmittag im Camp zu verbringen und nicht mehr das Zelt zu verlassen. Somit wurde erst gewaschen und dann Erdnüsse geschält und geröstet. Schöne Arbeit beim Chillen und Sonnen. Witzigerweise kmam dann noch ein Ami vorbei, der einige Infos über die Unterkunft wollte und für den Lonely Planet schreibt. Mit ihm haben wir dann noch geredet und auch einen tollen Übernachtungstipp bekommen für den Lake Bunyonyi.






Am nächsten Tag sind wir dann um 9 Uhr zu einem Community Walk / Nature Walk aufgebrochen und ein Führer hatte uns durch die Gemeinschaft/Gemeinde geführt. Es war sehr informativ und hat einige gute Einblicke in die Kultur aber auch in die Natur und die Nutzung der einzelnen Pflanzen gegeben. 










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