Sonntag, 31. August 2014

Masai Mara

Für unsere Fahrt in die Masai Mara haben wir bei Dietmar einen Jeep mit Fahrer gebucht und auch die Übernachtung bei ihm im Crocodile Camp gebucht. Dietmar kenne ich noch von unserer Exkursion 2011 in Nordtansania. Er hat ein Tourismusunternehmen hier in Kenia und organisiert desöfteren Safaris. Sein Fahrer, Erik, kam Mittags etwas verspätet am Apartement an und wir haben dann unser ganzes Gepäck in den Safarijeep gequetscht, was durchaus kuschlig war. Erstes "Highlight" war nach ca. einer Stunde Fahrt als der Motor vom Jeep gemütlich abgesoffen ist. Auf dem Hang sind wir dann links stehen geblieben und der Schlauch von der Spritzufuhr war eingerissen und da lief nicht mehr genug Sprit durchs Rohr. Blöd. Haben dann mit Drähten, Panzertape und sonstigen abenteuerlichen Dingen, die auf der Straße lagen versucht das Leck zu flicken, was natürlich alles nicht geklappt hat. Erik musste dann mit dem Matatu ins nächste Dorf fahren und dort einen Schlauch kaufen. Somit standen wir mitten auf der Landstraße rund 45 Minuten rum. Zum Glück hat der neue Schlauch mit bisschen Improvisation funktioniert und es ging mit anständiger Verspätung weiter.




Die Weiterfahrt hat sich dann auch sehr gezogen und mit einem größerem Versorgungsstopp im Supermarkt kamen wir dann erst Nachts gegen 22 Uhr im Camp an. Die Strecke ging dann die letzten 100km in eine unbefestigte Straße über und gerade die letzten Kilometer waren nochmal richtig holprig mit zwei Flussüberquerungen. Ein erster passender Einstieg afrikanisches Offroadfahren. Zum Glück sind wird die Strecke nicht selbst gefahren. Nach einer kurzen Nacht gings dann bereits um 5:30 Uhr wieder aus den Federn zum ersten Game Drive in der Masai Mara. Trotz der Müdigkeit ein unglaubliches Erlebnis. Direkt nach ein paar Minuten Fahrt lag schon die erste Löwengruppe mit Babys vor uns und so sind wir auch weiterhin immer wieder bestens belohnt worden. Neben den Big Five, die wir schon nach gut 2,5 Stunden abgehackt hatten, konnten wir sogar noch Geparden mit Babys sehen, Hippos, Giraffen, Zebras und und und... Hier folgen ein paar Eindrücke:






Am Nachmittag nach unserer erfolgreichen Safari sind wir dann in ein Masai Dorf gefahren und haben dort eine kleine Touriführung bekommen. Wir Männer mussten dann gegen Masai im Hochsprung überzeugen und zum Schluss gings natürlich an den Souvenirstand. Etwas unangenehm touristisch das Ganze, aber man kann es abhaken und interessant war der Einblick auch!






Nach der Rückfahrt gestern nach Nairobi sind wir dann Abends lecker Ziege essen gewesen in einem schicken Restaurant. Es ging wieder früh ins Bett um dem Schlafmangel was entgegen zu setzen und sitzen nun heute Montag 11:30 Uhr am Flughafen in Nairobi abflugbereit für Entebbe, Uganda!

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