Freitag, 29. August 2014

Gelandet und Karibu in Kenia


Mittlerweile ist es schon Sonntag und wir sitzen gerade auf dem Rückweg von der Masai Mara nach Nairobi im Jeep. Endlich wieder eine geteerte Straße und schon fallen alle Augen zu. Die ersten Tage waren sehr anstrengend und mit extrem vielen Eindrücken bestückt, dass es sich jetzt schon so anfühlt als wären wir seit einer Woche unterwegs. Ich versuche mal das bisher erlebte in chronologischer Reihenfolge zu erzählen.



Los ging es am Donnerstag Mittag mit Andi und Mia von Würzburg nach Frankfurt, wo wir erstmals feststellten, dass das Gepäck für 3,5 Wochen Ostafrika-Tour doch umfangreich und auch schwer sein kann. Dazu hatten wir noch einen extra Koffer für Will und Eva dabei mit Materialien für ihre Trainings bei ihrem kenianischen Arbeitgeber. Um die Transportkosten zu sparen haben wir diese mitgebracht und ich hatte für den Transport nen alten Trolley im Second Hand Laden gekauft. Gewicht 25 kg. Mein Rucksack waren auch nochmal 25 kg, dazu hing vorne an mir der Tagesrucksack mit nochmal 8 kg. Zum Glück müssen wir das Gepäck nicht immer ewig tragen. Am Flughafen ist dann Anna auch pasend zum Check-In gekommen. Der Koffer für Will musste dann allerdings noch zum Zoll, um die Mehrwertsteuer ersetzt zu bekommen. Eine tolle Idee als direkt vor uns eine riesige Gruppe Asiaten ums Eck kamen und ihre Steuer auf sämtliche Mitbringsel wieder wollte. Gleich mal 1 1/4 Stunden angestanden und die ersten Abenteuer erlebt. Eine Deutsche hatte sich in die Warteschlange gedrängelt und dann gings ab. Die Asiaten hatten riesigen Aufstand gemacht, rumgebrüllt und mit der Polizei gedroht. Das Highlight war der Versuch des restlichen Mobs sich wieder vor der Deutsche zu drängeln. Eine klasse Aktion! Kurz bevor wir dran waren, kam dann eine schicke Russin ums Eck und wollte ohne sich anzustellen beim Zöllner durch ein nettes Lächeln einen Stempelm haben: Z.: "You think you are the only on the world!?" R.:"Thats not very polite of you!" Z.: "Fi** dich du Schl****!" Nett... Stempel bekommen, Koffer abgegeben und wir waren uns nicht mehr sicher warum wir eigentlich so weit fliegen, wenn man auch in Deutschland so viel erlebt... Mittlerweile wissen wir es aber wieder! Ich sag nur Löwenbabys <3 



Der Flug von Frankfurt nach Istanbul hatte dann fast eine Stunde Verspätung. Angeblich wegen einem erhöhten Flugaufkommen am Flughafen in Istanbul. Wirs scheinbar allerhöchste Zeit für den Neubau. Andi und Mia waren voll mit dem Entertainmentsystem beschäftigt und Anna und ich versuchten den Überblick über die Flugroute zu behalten, nachdem wir drei Schleifen um Istanbul drehen mussten vor dem Landeanflug. Durch die Verspätung war der Aufenthalt in Istanbul umso kürzer und angenehmer. Nach nem kurzen Einkauf von Desinfektionsflüssigkeiten im Duty Free Laden gings dann über Nacht 6,5 Stunden nach Nairobi. Es war ziemlich abgefahren als die Flugbegleiterinnen den Menuplan verteilten und es eine Auswahl von verschiedenem Frühstück gab, welches dann direkt um 1:30 Uhr serviert wurde. Gute Aktion! Anna und Andi haben es direkt verschlafen, Mia hat es abgelehnt, weil sie gar keinen Hunger hatte und ich hab mir Rührei mit Spinatgebäck und Ziegenkäse reingehaun. Mein Magen hat noch Stunden später seine Freude ausgrdrückt. In Nairobi kamen wir dann wieder mit Verspätung an und sind bei gutem Wetter um 8 Uhr gelandet. Der Flughafenbus hat uns in einem nagelneuen International Terminal gefahren, der nachdem Großbrand noch nicht lange fertig gebaut war. Die Anreise hat mit dem Visum aus Berlin zügig und problemlos funktioniert und das Gepäck kam auch alles an. Am Ausgang wartete dann schon unser Fahrer mit einem Schild "Spicycastle" (Würzburg). Er hat uns dann durch den üblen Morgenstau in Nairobi zu Will und Eva gefahren, was wohl der erste Aha-Effekt der Reise war durch den komplett vollen Verkehr zu fahren. Nach gut einer Stunde sind wir dann hier in die Gated Community gefahren, wo die zwei in einer WG in der oberen Etage wohnen. Nach einem herzlichen Willkommen und einem ausführlichen Frühstück mit Toast, Bohnen, Obstsalat etc. gings dann Mittags weiter in die Masai Mara... 







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